// Erzwingt, dass Magnific Popup bei Divi-Galerien das alt- oder title-Attribut liest

Am vergangenen Samstag war das enwag – Stadion in Wetzlar Austragungsort für die Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Jugendliche aus dem Lahn-Dill-Kreis, dem Landkreis Limburg Weilburg, sowie aus dem Verbandsgebiet Untertaunus stellten sich hier den anspruchsvollen Aufgaben. Es traten Staffeln (6 Jugendliche) oder Gruppen (9 Jugendliche) an, um beim Staffellauf, Kugelstossen, einer Schnelligkeitsübung, dem Aufbau eines Löschangriffs sowie dem Beantworten von Fragen zur Feuerwehr und Allgemeinwissen zu bestehen. Von den 22 angetretenen Gruppen erreichte eine die geforderte Punktzahl nicht.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die bei derJugendfeuerwehr erreicht werden kann. Sie kann erst zum Ende der Jugendfeuerwehrkarriere abgelegt werden, denn das Mindestalter liegt bei 15 Jahren. Für alle Leistungsspangenträger verkürzt sich die Grundausbildungszeit beim Wechsel in die Einsatzabteilungen um ein Jahr.

Die Organisation der Abnahme lag in den Händen der Jugendfeuerwehr der Stadt Wetzlar unter der Federführung der beiden Stadtjugendwartinnen Mara Seipp und Celina Wucke. Die Wertungsrichter wurden aus Feuerwehren der beteiligten Landkreise gestellt. Die Abnahmeberechtigten wurden von der Deutschen Jugendfeuerwehr entsendet. Auch viele Eltern und Mitglieder der Feuerwehrfamilie aus allen Beteiligten Landkreisen waren im Stadion dabei, um ihren Nachwuchs anzufeuern. Beim Staffellauf entscheiden Sekunden und beim Kugelstoßen Zentimeter darüber, ob eine Gruppe die geforderte Zeit bzw. die geforderte Weite erreicht. Auch bei der sog. Schnelligkeitsübung, bei der 5 (Staffel) bzw. 8 (Gruppe) Schläuche ausgeworfen und zusammengekuppelt werden müssen, wurde eifrig angefeuert und mitgefiebert. Diese Disziplin erfordert nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Präzision. Denn neben dem Unterbieten der geforderten Zeit, darf in keinem der Schläuche eine Drehung sein. Bei allen Disziplinen wird nie der einzelne Jugendliche, sondern immer die Gruppe bewertet. Feuerwehr ist Teamarbeit und auch bei der Leistungsspange kann man nur bestehen, wenn alle als Team zusammenarbeiten, fasste einer der Beteiligten Jugendwarte zusammen.

Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) hieß alle Teilnehmenden und deren Betreuer im Stadion willkommen. Er bedankte sich im Besonderenbei den Betreuerinnen und Betreuern für die im Rahmen der Vorbereitung auf die Abnahme investierte Zeit. Kreisbrandinspektor Harald Stürz gratulierte den Jugendlichen und half beim Anstecken derLeistungsspangen an die Uniform der Nachwuchsbrandschützer. In seinem Grußwort ging er darauf ein, dass als nächster Schritt in derFeuerwehrkarriere der Wechsel in die Einsatzabteilung und der Grundlehrgang anstehe. Er freue sich darauf, möglichst viele der heute ausgezeichneten Jugendfeuerwehrmitglieder beim Grundlehrgang zu begrüßen.