Für das erste Jahr konnte der Leiter der Wetzlarer Feuerwehr, Erwin Strunk, in der letzten Woche aus den Händen von Staatsekretär Stefan Sauer einen Förderbescheid in Höhe von 20.000 Euro in Empfang nehmen.
Diese Geld dient der Schaffung einer Stelle als „Brandschutzerziehungskoordinator“. Die Kommunen sind in Hessen gesetzlich dazu verpflichtet, die Brandschutzerziehung an Kindergärten und Grundschulen durchzuführen. Dabei soll den Kindern der Umgang mit Feuer, die Gefahren von Rauch und das richtige Verhalten im Brandfall beigebracht werden. Diese Aufgabe wird von den ehrenamtlichen Feuerwehrkräften zusätzlich wahrgenommen. Bei einer Sonderstatusstadt wie Wetzlar, mit über 40 Kindertagesstätten und Grundschulen, ist das allein Ehrenamtlich kaum zu stemmen. Daher entlastet diese neue Stelle zum einen das Ehrenamt, zum anderen kann so sichergestellt werden, dass die Stadt ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommen kann.
Zu dieser Fördersumme kommt ein vom Land Hessen beschaffter Gerätewagen Brandschutzerziehung hinzu. Dieses Fahrzeug im Wert von ca. 100.000 Euro wird im Jahr 2023 an 25 Landkreise, kreisfreie Städte und Städte mit Sonderstatus geliefert. Eines davon wird dann auch in Wetzlar eingesetzt werden können. Die Fahrzeuge sind mit allen nötigen Materialien ausgestattet, die für die Aufgabe „Brandschutzerziehung- und Aufklärung“ nötig sind. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Pilotprojektes „Brandschutzerziehungskonzept“, das Expertinnen und Experten des Landes Hessen, des Landesfeuerwehrverbandes und aus sieben Pilotgemeinden erstellt haben.

„Mit diesen beiden Förderungen trägt das Land Hessen wesentlich zur Verbesserung der Brandschutzerziehung bei und unterstützt die Kommunen bei der Erfüllung ihres gesetzlichen Auftrages. Die Investition in unsere jüngsten Mitbürgerinnen und Mitbürger ist gut angelegtes Geld“, fasste Erwin Strunk zusammen.

 

Erwin Strunk erhält den Förderbescheid aus den Händen von Staatssekretär Sauer.